Entzug der Fahrerlaubnis … wie geht es weiter?
Geschrieben am 28. Januar 2012 – 02:38 | von aspseminare
Frage von jan07042003: Entzug der Fahrerlaubnis … wie geht es weiter?
Einem Bekannten von mir wurde aufgetragen, ein Punkteabbauseminar zu machen, weil er 16 Punkte hatte. Als er dieses Seminar nicht machte (kein Geld dafür), kam ein Bescheid, dass er “charakterlich ungeeignet zum Führen von KFZ” sei und er musste den Schein abgeben. Die Punkte stammen alle aus zu schnellem Fahren und einer Unfallflucht (ohne Alkohol). Meine Frage dazu: bekommt er den Schein zurück, wenn er nun dieses Abbauseminar nachweist oder ordnet die Behörde dann z.B. eine MPU an?? Der Betroffene meint, er könne nach dem Seminar einfach der Führerscheinstelle sagen “gebt mir den Schein zurück” und alles ist gut. Ich habe daran Zweifel, weil ja in dem Bescheid schon die “charakterlichen Zweifel ….” angeführt wurden – ist das nicht Grundlage für die Anordnung einer MPU?? Der Betroffene hat erst 2000 den Schein (mit MPU) komplett neu machen dürfen, weil zuvor wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis (mehrfach) eine Sperre war. Er kam aus der ehemaligen DDR und hat irgendwie seinen FS nicht “umschreiben lassen”, ist aber hier weiter gefahren. Ganz genau habe ich das nicht begriffen, aber ich weiß, dass er mit MPU 2000 komplett einen neuen FS machen musste. Wer kann mir sagen, wie das jetzt weiter geht?? Danke im Voraus!!
Danke für die schnellen Antworten. Die dämliche Antwort “Deine Schuld, fahre ohne” finde ich lächerlich – zumal es nicht mein Schein ist. – Die ausführliche Antwort ist super und hilfreich, nur leider ist es jetzt wohl zu spät für solche Versuche?? Ja, er fährt wie eine Wildsau, aber er ist zudem von Beruf Kraftfahrer!! Jetzt ist er den JOb auch los!! Die ARGE droht mit Sperrfrist, weil Eigenverschulden vorliegt. Beim FS-Bescheid ist generell die Eignung verneint worden, keinerlei Frist zur Wiedererteilung. Ich finde selbst, dass er nicht auf die Straße gehört. Bisher hat er übrigens mein Auto benutzt und über den Arbeitgeber (legal) tanken dürfen. Ich habe auch etwas Schiss, dass ich einen auf den Deckel bekomme, weil ich die Nutzung gestattet habe, obwohl ich von seiner Fahrweise wusste (aber einen FS hatte er da noch!!). Wird er jemals wieder legal eine Fahrerlaubnis bekommen?? In Polen?? Geht sowas wirklich??
Beste Antwort:
Answer by eifelsiggi
na dann hat er jetzt die k… am dampfen
ohne mpu wird es bestimmt nicht gehen .ich glaube nicht das es mit ein paar punkabzug so geht
mit fs in polen oder so kannste vergessen
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!
Tags: Entzug, Fahrerlaubnis, geht, weiter

9 Kommentare zu “Entzug der Fahrerlaubnis … wie geht es weiter?”
Von Danjel Fischer zu 28.01.2012 | Antworten
Ist die FE wegen fehlender Eignung entzogen, ist sie erloschen. Ist der Entzug rechtskräftig geworden, muss er eine Neuerteilung beantragen. Heißt auf Deutsch: Er muss den Führerschein komplett neu machen. Hat die Behörde eine Sperrfrist angegeben? Vor Ablauf der Sperrfrist läuft überhaupt nichts.
Von walterpilz zu 28.01.2012 | Antworten
Deine Schuld fahre OHNE
Von John D zu 28.01.2012 | Antworten
Er hatte bereits eine MPU und jetzt schon wieder 16 Punkte ?!
So ein Mensch gehört nie wieder an das Steuer eines Autos!
Von flying_theo zu 28.01.2012 | Antworten
Ihr Bekannter scheint mir einer von der Sorte zu sein, die glauben, den Kopf in den Sand zu stecken würde alles regeln.
1. Wäre er mit dem Argument “Kein Geld” zur Führerscheinstelle gegangen, so hätte man dort eine Stundungs-Lösung gefunden.
2. Wäre er mit dem Argument “kein Geld” zu einer Fahrschule gegangen (so ein Seminar kostet nicht den Teufel), so hätte er auch dort eine Teilzahlungsvariante bekommen können.
Mir stellt sich die Frage, mit welchem Auto, Sprit, und den daraus folgenden Unkosten will er fahren, wenn er nicht das Geld für ein solches Seminar hat?
Noch immer bestünde die Möglichkeit, dass er zur Führerscheinstelle der Zulassung geht, dort die Problematik vorträgt und nach einer Lösung sucht.
Die Zulassungsstelle ist völlig frei zu entscheiden ob und wann er seine Pappe wieder bekommt.
In mir regt sich der Verdacht dass es sich hier um einen Erzschlamper handelt, der denkt dass sich alles von selbst regelt und sowieso die Anderen schuld sind.
MPU braucht er normalerweise deshalb nicht zu machen.
Von Rudi zu 28.01.2012 | Antworten
Mit dem Register ist die Person nicht geeignet ein Fahrzeug im Strassenverkehr zu führen.Weshalb machst du dir da Gedanken? Im übrigen – er hätte sich vorher Gedanken machen sollen und nicht hinterher heulen.Sorry.
Von Achim S. zu 28.01.2012 | Antworten
1. das Überlassen des Kfz an einen – nüchternen – Fahrer mit FS ist nicht strafbar
2. der Freund hat in der Tat schlechte Karten. Er muss das Abbau Seminar machen, dann wird er die Auflage der MPU bekommen und zumindest bei ersten Mal durchfallen, da man ihm mit seiner Vorgeschichte keine der erlernten Antworten glauben wird
3. Wer seinen Wohnsitz in Deutschland hat, kann hier nichts mit einem polnischen, tschechischen etc FS anfangen. Das ging mal eine Zeit lang ist aber gestoppt.
4. wenn er hier mit dem Polnischen FS erwischt wird, dann ist das wieder Fahren Ohne und kann durch aus happige Folgen haben (Bewährungstrafe)
5. er sollte wohl schnellstens auf Lagerarbeiter umschulen
Von Tetrazepam zu 28.01.2012 | Antworten
lass dir keine grauen Haare wachsen, wegen den hier getätigten Aussagen, da viele noch nicht Unterschied zwischen Antworten und Meinung kundtun begriffen haben.
So, wenn die FB mal den Entschluss gefasst hat, dass ein Proband, nicht die Charakterliche, Sittliche und geistige Reife hat, ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehr zu bewegen, werden die Möglichkeiten zu Reagieren sehr eingeschränkt.
Zumal eine sehr aufschlussreiche Historie in seinem Führerscheinleben vorliegt. Da sehe ich nur eine Möglichkeit, und die ist, sich einen sehr versierten Anwalt im Verkehrs- und Führerscheinrecht zu engagieren.
Alles andere ist Glauben und nix Wissen. Also auf zum Fachanwalt.
“TM”
Von Radioreinhard zu 28.01.2012 | Antworten
Wie soll’s schon weiter gehen? Entweder schwarz fahren, Öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder laufen.
Von Alfred zu 28.01.2012 | Antworten
Das einzig richtige ist das ihm auf Lebenszeit die Fahrerlaubnis aberkannt wird. Solche Leute haben nichts im Straßenverkehr zu suchen.